4.1 2 Sam 7

D 68,5 Trypho: Wie kommt es nun, dass der Logos zu David sagt, Gott werde sich aus dessen Lenden einen Sohn erwecken und ihm werde er das Reich aufrichten und werde ihn setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit?

D 118,2 Auch Nathan hat von ihm gesprochen, wenn er dem David verkündete: >Ich werde ihm zum Vater sein, und er wird mein Sohn sein; fürwahr, nicht werde ich an ihm handeln wie an seinen Vorfahren und meine Barmherzigkeit von ihm nehmen; ich werde ihn auftreten lassen in meinem Hause und in seinem Reiche in Ewigkeit.< Nur gerade ihn und keinen anderen bezeichnet Ezechiel als Führer im Hause. Er nämlich ist der auserwählte Priester und ewige König, der Christus, da er Sohn Gottes ist. Glaubet es; nach der Lehre des Isaias und der übrigen Propheten werden bei der Wiederkunft Jesu nicht Opfer von Blut oder Spenden auf dem Altare dargebracht, sondern wahre, geistige Lobpreisungen und Danksagungen!
D 78,2 Die Magier aus Arabien gingen nun nach Bethlehem...

2 Sam 7 im Johannesevangelium

Joh 12,34 Da antwortete das Volk: Wir haben gehört im Gesetz, dass der Christus ewiglich bleibe und wie sagst du denn: Des Menschen Sohn muss erhöht werden?

7,42 Spricht nicht die Schrift: von dem Geschlecht Davids und aus dem Orte Bethlehem, wo David war, solle der Christus kommen?

Auswertung 7

Bei Justin und Johannes führen die jüdischen Gesprächspartner die Davidverheißung an, bei Justin, weil ihnen das >aus dessen Lenden< nicht zu stimmen scheint, bei Johannes, weil sie von einer Geburt Jesu aus dem Geschlechte Davids in Bethlehem nichts wissen und Jesu Tod nicht mit der Verheißung eines ewigen Reiches in Einklang bringen können. Eine Abhängigkeit Justins von Johannes ist nicht sichtbar. Während für Justin Jesus aus Bethlehem stammt, ist Jesus für Johannes >der Prophet< und als solcher auch der Christus. Sein Herkunftsort und seine Abstammung spielen deshalb keine Rolle, nur sein Verhältnis zu Gott.